Sandra Hauser | Die Theorie hinter den „Drei Gesichtern Gottes“

 

Sandra Hauser auf ihrem Blog „Integrales Christsein“ zu einem Buch von Paul R. Smith:

Die Theorie hinter den „Drei Gesichtern Gottes“ – Von den vier Quadranten zu den neun Aspekten Gottes

 

Bibel – 1. Johannesbrief 4,16

 

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Graffito in Osttimor; Foto von Tatoli ba Kultura (Tatoli ba Kultura) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

 

Bibel, Neues Testament, Erster Brief von Johannes, 4. Kapitel, Vers 16 b

 

Ὁ θεὸς ἀγάπη ἐστίν, καὶ ὁ μένων ἐν τῇ ἀγάπῃ ἐν τῷ θεῷ μένει, καὶ ὁ θεὸς ἐν αὐτῷ μένει.

(Original, Alt-Griechisches/Koine-Neues-Testament)

 

Deus caritas est : et qui manet in caritate, in Deo manet, et Deus in eo.

(Vulgata)

 

Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

(Lutherbibel 2017)

 

Gott ist Liebe. Wer in der Liebe lebt, lebt in Gott und Gott lebt in ihm.

(Gute Nachricht Bibel)

 

Gott ist Liebe, und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

(Hoffnung-für-Alle-Übersetzung)

 

Gott ist Liebe, und wer sich von der Liebe bestimmen lässt, lebt in Gott, und Gott lebt in ihm.

(Neue Genfer Übersetzung)

 

God is love; and he that dwelleth in love dwelleth in God, and God in him.

(King James Version)

 

God is love, and whoever abides in love abides in God, and God abides in him.

(English Standard Version)

 

God is love. Whoever lives in love lives in God, and God in them.

(New International Version)

 

God is love. Anyone who leads a life of love shows that he is joined to God. And God is joined to him.

(New International Readers Version)

 

Dieu est amour : celui qui demeure dans l’amour demeure en Dieu, et Dieu demeure en lui.

(Bible du Semeur)

 

Dio è amore, e chi vive nell’amore vive in Dio, e Dio vive in lui.

(La Parola è Vita)

 

Dio è amore; e chi rimane nell’amore rimane in Dio e Dio rimane in lui.

(Nuova Riveduta 2006)

 

Dios es amor. El que permanece en amor, permanece en Dios, y Dios en él.

(Nueva Versión Internacional)

 

God is liefde. Wie blijft liefhebben, blijft één met God.

(Het Boek)

 

Gud er kjærlighet, og den som lever i kjærlighet, lever med Gud og Gud lever med ham.

(En Levende Bok)

 

Gud är kärlek, och den som lever i denna kärlek, fortsätter att leva i gemenskap med Gud, och Gud bor i honom.

(Nya Levande Bibeln)

 

Gud er kærlighed, og de, der lever i kærlighed, lever med Gud, og Gud lever i dem.

(Bibelen på hverdagsdansk)

 

Bůh je láska a ten, kdo miluje, zůstává s Bohem v živém spojení.

(Slovo na cestu)

 

Bůh láska jest, a kdož v lásce přebývá, v Bohu přebývá, a Bůh v něm.

(Bible Kralická)

 

Boh je láska a ten, kto miluje, zostáva s Bohom v živom spojení.

(Nádej pre kazdého)

 

Isten szeretet. Aki szeretetben marad, Istenben marad, és Isten is őbenne.

(Ungarisch)

 

Бог е любов1; и който стои в любовта, стои в Бога, и Бог – в него.

(Veren)

 

Bog je ljubav; tko živi u ljubavi, živi u Bogu i Bog živi u njemu.

(Knjiga O Kristu)

 

Tanrı sevgidir. Sevgide yaşayan Tanrı’da yaşar, Tanrı da onda yaşar.

(Türkçe)

 

Wie abgenutzt ist deine Liebe?

 

[Quelle des Originaltextes: bibelwissenschaft.de, Quelle der Übersetzungen: bibleserver.com]

 

Sabine Bobert | Buße tun – Metanoia

 

Theologie-Professorin Sabine Bobert auf ihrem Blog „Mystik & Coaching“ zum ur-christlichen Thema:

Buße tun – Metanoia

 

Mensch … gegen den Rest der Welt

 

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Maximin von Trier (links) empfängt den verbannten Athanasius (rechts). Buchmalerei, 1463, von einem mittelalterlichen Buchmaler. [Public domain, via Wikimedia Commons]

 

Nein, ich meine nicht Angela Merkel, Donald Trump oder Jesus von Nazareth. Ich erzähle euch etwas über einen Mann der Kirchengeschichte, der deutlich weniger bekannt ist. Sein Name taucht allerdings immer wieder auf, wenn es um die Geschichte unserer Bibel geht.

 

„Athanasius contra mundum“

„Athanasius contra mundum“ (Athanasius gegen die Welt) war ein Sprichwort, das sich auf den Bischof Athanasius von Alexandrien bezog, der im 4. Jahrhundert n. Chr. lebte. Offensichtlich hatte er sich immer wieder mal unbeliebt gemacht. Im Streit um den richtigen Glauben wurde er mehrmals in die Verbannung geschickt.

 

Athanasius der Große

Athanasius trägt auch den Beinamen „der Große“. Von Bedeutung für den christlichen Glauben ist er u.a. wegen seinem sogenannten „39. Osterbrief“:

 

Athanasius war der erste, der in einem Osterbrief 367 n. Chr. genau die 27 Bücher des Neuen Testaments als kanonisch bezeichnete, die noch heute als solche angesehen werden.

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(Wikipedia)

 

Kanon

Das Wort „Kanon“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Richtschnur, Maßstab oder Norm. In Bezug auf die Bibel bezeichnet der Begriff all die Texte, die allgemein als heilig und normativ für den christlichen Glauben angesehen werden.

In den protestantischen Bibelausgaben sind dies in der Regel 39 Bücher des sogenannten „Alten Testaments“ (also der jüdische Tanach) und 27 Bücher des Neuen Testaments. Macht insgesamt 66 Bücher. Manche dieser 66 Büchlein sind allerdings nur einzelne Briefe oder Gebete. Genau genommen, sind es mehr als 200 Einzeltexte, da das „Buch“ der Psalmen alleine schon 150 Einzeltexte umfasst. Bibelausgaben haben meist mehr als 1000 Seiten. (Die Menge der Bibelkommentare und Bücher zur Bibel ist schier unüberschaubar.)

 

The books you think I wrote are way too thick.

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(aus dem Lied „From God’s Perspective“ von Bo Burnham)

 

Es gibt bis heute allerdings keinen völlig einheitlichen Kanon der Christenheit. Es gibt geringe Unterschiede zwischen den verschiedenen Listen der biblischen Texte, die je nach Tradition als kanonisch angesehen werden. Was man als biblischen Kanon und damit als normativ für den Glauben ansieht, hängt also von der christlichen Tradition ab, der man sich zugehörig fühlt.

 

Der Wind weht, wo er will. Du hörst zwar sein Rauschen, aber woher er kommt und wohin er geht, weißt du nicht. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.

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(Bibel, Neues Testament, Johannes-Evangelium 3. Kapitel, Vers 9)

 

Wildes Christentum

Was ist eigentlich christlicher Glaube? Wo kommt er her?

Mehr als 300 Jahre lang – und das sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen – lebte und glaubte und arbeitete die Christenheit ohne die Bibel, die uns heute so vertraut ist. 300 Jahre. Das entspricht der Zeitspanne von heute zurück bis vor die Industrialisierung, das deutsche Kaiserreich und die französische Revolution bis 1718(!). Eine lange Zeit, in der fiel passiert.

Ganz offensichtlich war es möglich, dass das Christentum entstand, fort-bestand und sich ausbreitete ohne einen abgeschlossenen Kanon normativer christlicher Texte zu besitzen. Natürlich waren die neutestamentlichen Texte schon relativ bald, innerhalb von ein paar Jahrzehnten nach dem Tod Jesu, entstanden und erfreuten sich auch schnell einer weit verbreiteten Anerkennung in den Gemeinden. Es gab allerdings noch viele andere frühchristliche Schriften, und die Festlegung auf eine Liste von Texten, die als verbindlich für den christlichen Glauben gelten sollte, dauerte  wesentlich länger.

Auch mit dem Osterbrief von Athanasius war die Diskussion um einen Kanon nicht zu Ende. Sie ist es im Grunde bis heute nicht.

 

… der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

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(Neues Testament, Paulus in seinem zweiten Brief an die Christen in Korinth, 3,6)

 

Athanasius der große Querulant

Vielleicht wäre Athanasius auch heutzutage ein großer theologischer Außenseiter, denn seine Liste der biblischen Bücher weicht bezüglich des Alten Testaments von unseren Bibeln ab:

 

Athanasius von Alexandria führt 367 im 39. Osterfestbrief alle Bücher des heutigen Neuen Testaments auf, weicht im Alten Testament aber noch etwas von der heute üblichen Liste ab.

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(Wikipedia)

 

Aber vielleicht hätte Athanasius ja in Bezug auf dieses Thema im 21. Jahrhundert auch überhaupt eine ganz andere Überzeugung als die, welche er vor 1651 Jahren hatte. Zeiten ändern sich, und auch die Glaubensüberzeugungen frommer Menschen.

 

Denn wir erkennen nur bruchstückhaft …

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(Paulus in seinem ersten Brief an die Christen in Korinth, 13,9)

 

Wer braucht eine offizielle Normierung des richtigen Glaubens?

Braucht die Christenheit überhaupt einen Kanon? Wer entschied oder entscheidet darüber? Und warum?

Im Modell der Integralen Theorie könnte man die Diskussion um den biblischen Kanon als ein Konflikt beim Übergang von der blauen zur grünen Stufe sehen. Der Bibel-Streit ist nur ein kleiner Teil einer umfassenderen kulturgeschichtlichen Entwicklung.

 

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.

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(Bergpredigt, Matthäus-Evangelium, 7,1)

 

Wie entscheidet man über die Richtigkeit des Glaubens eines anderen Menschen, und warum muss man das tun?

Immer wieder benutzen Menschen, kirchliche Funktionäre und „christliche“ Gruppen die Bibel als Machtinstrument, um ihre Interessen durchzusetzen. Manchmal sogar gut gemeint. – Wer traut sich denn noch zu widersprechen, wenn die Bibel als das Wort Gottes ins Feld geführt wird?

Es geht um die Balance zwischen Gruppenidentität und dem Interesse der Gruppe auf der einen Seite, und der individuellen Frömmigkeit und den Bedürfnissen des Einzelnen auf der anderen Seite. Diese Spannung lässt sich nicht grundsätzlich auflösen, sondern muss immer wieder in jeder Situation neu abgewogen werden.

 

Die Unterweisung in der Lehre unseres Glaubens hat nur das eine Ziel: die Liebe, die aus einem reinen Herzen, einem guten Gewissen und einem aufrichtigen Glauben kommt.

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(Paulus im ersten Brief an seinen Mitarbeiter Timotheus, 1,5)

 

Christliche Identität

Worin besteht denn eigentlich unsere christliche Identität? Wer oder was hat uns zu Christen gemacht? Und wie sieht ein christliches Leben und ein christlicher Glaube aus?

Was war so einzigartig an diesem Menschen aus Nazareth?

 

„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ …
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Da richtete Jesus sich auf und sprach zu ihr: „Wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt?“
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Sie aber sprach: „Niemand, Herr.“
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Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht …
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(Johannes-Evangelium 8,7-11)

 

Menschlichkeit … gegen den Rest der Welt

… wenn es sein muss auch gegen die Stimmen von Christen und Kirche. Es ist höchste Zeit, dass der individuellen Spiritualität und Glaubenserfahrung des Einzelnen gegenüber der Übermacht christlicher Tradition und frommer Cliquen Raum verschafft wird.

Heil für unfertige Mensch. Erlösung von der Macht des Falschen – auch von Gruppenzwängen. Balsam für die Seelen. Das gestaltende Schaffen Gottes im Leben seiner Geschöpfe. Menschen, heilig dem HERRN. Christen im Werden …

 

[Dies ist die neuere Überarbeitung eines älteren Artikels, welchen ihr mit Kommentaren hier findet.]

 

Sandra Hauser | Heiliger Geist = höherer Bewusstseinszustand = Christusbewusstsein?

 

Sandra Hauser auf ihrem Blog „Integrales Christsein“ über Bewusstsein und Heiligen Geist:  Heiliger Geist = höherer Bewusstseinszustand = Christusbewusstsein?

 

FRESH X

 

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Blütenknospen der Quitte; von Diako1971 via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) ]

 

… Geh fort aus deinem Land, verlass deine Heimat und deine Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde! …
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Durch dich werden auch andere Menschen am Segen teilhaben … Alle Völker der Erde sollen durch dich gesegnet werden.
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(Bibel, Tanach / Altes Testament, Bereschith / Genesis / 1. Mose, 12. Kapitel, Verse 1-3)

 

Altes Loslassen. Vertrautes aufgeben und aufbrechen in fremde Räume und eine Zukunft, die man noch nicht kennt …

 

FRESH X

Eine tolle Sache. An vielen Orten sind Fromme bereit, Neues zu wagen, und suchen nach neuen Ausdrucksformen: Fresh Expressions. Kirche wird von ihrem Auftrag her verstanden. Missional. Die aus England stammende Bewegung hat auch eine deutsche Webseite. (Da kann man auch ein bisschen zur Geschichte nachlesen.)

 

… macht die Menschen zu meinen Jüngern … und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.
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(Bibel, Neues Testament, Matthäus-Evangelium, 28,19-20)

 

Altes Christentum

Von fast 2000 Jahren Kirchengeschichte haben wir eine sehr lange Liste von Ideen, Veränderungen, Reformationen und Restaurationen. Und manchmal war es eine Mischung aus Verbesserung und Verschlechterung. Wir haben heute einen riesigen Haufen kirchlicher Theorie und Praxis, und es ist unbedingt notwendig, darin das Wesentliche des christlichen Glaubens wieder freizulegen.  –  Was wollte der orientalische jüdische Mann aus Nazareth eigentlich?

 

Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer anzuzünden; ich wünschte, es würde schon brennen!

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(Neues Testament, Lukas-Evangelium 12,49)

 

Radikales Christentum

Bonhoeffer hatte schon vor 70 Jahren radikale Gedanken über Kirche und Glauben und dieselben Fragen sind heute nicht weniger drängend. In einer Zeit kultureller Umbrüche von gigantischen Ausmaßen haben wir keine Zeit zu verlieren. Zögern und zaghaftes Manövern ist unangemessen, wenn es darum geht, dass verirrte Menschen wieder den Weg finden.

 

… der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

(Lukas-Evangelium 19,10)

 

Gestalt und Wesen

Oft habe ich den Eindruck, dass man einfach nur neue Ausdrucksformen für die ewige Wahrheit der christlichen Lehre finden will. Doch das wird nicht reichen. Es geht vielmehr um die grundsätzliche Frage, was christlicher Glaube eigentlich ist. Wer genauer wissen will, was ich meine, sollte sich Drewermanns Buch „Wendepunkte“ mal anschauen, oder die Gesellschaft für eine Glaubensreform.

 

Wer seine Hand an den Pflug legt und dann nach hinten sieht, der ist für das Reich Gottes nicht brauchbar.

(Lukas, 9,62)

 

Das Christentum, von dem wir in den neutestamentlichen Texten lesen, ist nur ein kleiner Ausschnitt des Wirkens Gottes in seiner Welt. Wir haben heute die Möglichkeit und die Verantwortung für einen weiteren Blick, wie er beispielsweise im Integralen Christentum zum Ausdruck kommt.

 

Gute Absichten

Radikale Wahrhaftigkeit und die Bereitschaft zu einem beharrlichen wahrnehmen der wirklichen Verhältnisse. Ein Ende von Selbsttäuschung und Schönreden. Nicht Wertvolles und Nützliches soll aufgegeben werden, sondern Veraltetes, Totes und unbrauchbar Gewordenes. Dafür brauchen wir klare Visionen und eine geschärfte Wahrnehmung.

Die grundsätzlichen Fragen werden sich nicht über Nacht klären lassen. Aber wir brauchen unbedingt eine selbstkritische Distanz zu Glaubensüberzeugungen und Praxis, und nicht nur die Bereitschaft, Vertrautes loszulassen, sondern wir müssen dies auch tun.

 

Wer diese meine Worte hört und danach HANDELT …

(Matthäus-Evangelium 7,24)

 

Wertvolle Kirche

Haben wir den Mut, Glauben an Jesus radikal zu verstehen? Könnte Kirche wieder ein klares Profil gewinnen und Christentum eine echte Gegenkultur zur Welt sein? Ungefähr im Sinne von „Tod-Leben“, „Licht-Finsternis“, „Himmel-Hölle“, „Sünde-Heiligung“?

 

Ihr seid das Licht der Welt …

(Matthäus 5,14)

 

Schillerndes Christentum

Veränderung allein ist noch kein Zeichen für Verbesserung oder Leben. Totes verändert sich manchmal auch. Es gibt Veränderung zum Besseren und zum Schlechteren, und manchmal hat man dieselbe Soße, nur anders eingefärbt.

Ob etwas besser oder schlechter ist, kann auch eine individuelle Geschichte sein: Für den Einen gut, für den Anderen schlecht.

 

Ganzheitliches Christentum

Es geht nicht nur um die Neugestaltung kirchlichen Lebens, sondern es geht um ein besseres Christsein. Glaube, der alle Aspekte des Lebens umfasst und in allen Facetten des Alltags, der Arbeit und Freizeit und der Sonn- und Feiertage zum Ausdruck kommt. Herzensfrömmigkeit. Neue Menschen.

 

Missio Dei

Der Mut und die Kraft für die nötigen Entscheidungen kann nur aus dem Vertrauen entspringen, dass Gott selbst es ist, der hier am Werk ist. Missio Dei. Gott wirkt in seiner Welt auf sein gutes Ziel hin. Die Herrschaft Gottes ist im Kommen. Und es wird Menschen brauchen, die das Risiko des Glaubens eingehen, mit ihrer ganzen Existenz auf Gott setzen, ihr Kreuz auf sich nehmen und es Jesus nachmachen. Billiger wird es nicht gehen.

 

Wer sich weigert, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir nachzufolgen, ist es nicht wert, zu mir zu gehören. Wer an seinem Leben hängt, wird es verlieren; aber wer es für mich aufgibt, wird es finden.
(Matthäus 10.38-39)

 

Tobias Faix | Warum ist Spiritualität so in und Kirche so out?

 

Tobias Faix auf seinem Blog über seinen Vortrag bei der Bundestagung der Baptisten:

„Warum ist Spiritualität so in und Kirche so out, Herr Faix?“ Ein paar Anmerkungen um die Kontroversen meines Vortrags bei der Bundestagstagung der Baptisten.