neolog | Wie die Orsons mich überrascht haben – oder: ein kleiner Nachtrag zum Thema ‚Leben nach dem Tod‘

 

Die Orsons zitieren Luther und Daniel zitiert die Orsons. Es entsteht eine schmackhafte SalamiFunghiZwiebelPartyPizza zum Leben mit Tod und Ewigkeit.

Quelle: Wie die Orsons mich überrascht haben – oder: ein kleiner Nachtrag zum Thema ‚Leben nach dem Tod‘ | neolog

 

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Jesus kommt wie der Frühling

 

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Weitere Einzelheiten Frühlingswiese: Sumpfdotterblume, Wiesenschaumkraut, im Hintergrund: Schlehdorn, by Guido Gerding [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)%5D, via Wikimedia Commons

 

… Ich werde euch Atem einhauchen und euch wieder lebendig machen!

(Die Bibel, Tanach / Altes Testament, Hesekiel 37. Kapitel, Vers 5)

 

Die Tage werden länger. Mehr Licht und Sonne. Ein lauer Wind kommt auf. Wärme schmilzt Schnee und Eis. Auferweckung. Verschlafenes Leben bricht hervor, aus Erde, die gefroren war. Bunte Blüten begrüßen freundlich. Farben-Freude. Farben-Fülle. Düfte hängen in der Luft. Lebendiges regt sich und summt durch die Luft. Vögel zwitschern. Ich pack die schwere Winterkleidung zurück in den Schrank und lasse Luft und Sonne an meine Haut.

Spazierengehen. Fahrradfahren. Kinder spielen im Freien. Fenster werden geöffnet – frische Luft. Die Welt klingt anders. Frühjahrsputz. Samen werden gesät. Leben pflanzt sich fort.

Frühjahrsstürme – Unruhe des Wandels. Frühling. Vorbote des Sommers. Ferien, Sonne und Meer. Früchte reifen, Menschen entspannen sich im Park und feiern im Garten. Lautes Lachen und leises Murmeln – bis tief in die Nacht.

Auferweckung. Jesus verlässt das Grab. Leben von den Toten. Licht in die Dunkelheit. Heiliger Geist weht in die Schöpfung. Frauen und Männer werden erfasst. Schalom. Gottes ewiges Friedensreich bricht herein. Friedfertige beenden kalten Krieg. Schwerter zu Pflugscharen – Nahrung statt Waffen. Menschen treten in die Freiheit; legen Altes ab und Neues an. Öffnen ihre Herzen, ihre Türen und ihr Leben; laden ein. Lassen sich berühren und machen sich verletzbar.

Seelen heilen. Nervosität weicht der Gelassenheit, Lärm der Ruhe. Die Atmosphäre ist anders geworden. Ein neues Aroma hängt in der Luft. Menschen reichen sich die Hände. Worte der Versöhnung beenden das Schweigen. Verlorenes wird gesucht, Verirrtes findet den Weg. Früchte des Lebens reifen. Mehr als ein neuer Lebensstil. Ein Mensch aus Galiläa: Jesus von Nazareth. Messias. Immanuel. Gott wohnt bei seinen Menschen. Ein neuer Weg.

 

… die ihre Hoffnung auf den Herrn setzen, bekommen neue Kraft. Sie sind wie Adler, denen mächtige Schwingen wachsen. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und sind nicht erschöpft.

(Jesaja 40,31)

 

[Eine neuere Überarbeitung dieses Artikels findet ihr hier.]

 

BIBEL. JETZT. (1)

 

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Paulus schreibt seine Briefe, Valentin de Boulogne [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Ein altes Buch verstaubt im Schrank.

Bibel, Bibel, Bibel, … – oft erwähnt, nie ersehnt.

Warum jetzt?

Oft ge-kauft – schlecht ver-kauft.

Falscher Einband ist kein Einwand!

Alte Sprache? – Keine Sache!

Orientierung mit Buchstabierung.

Bibel. Jetzt.

Weiter zu: BIBEL. JETZT. (2) – Eine Liebeserklärung

 

UNHEIL ! UNHEIL !

 

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By Greg Lundeen [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Der Löwe brüllt, ganz in der Nähe …
Wem fährt nicht der Schrecken in die Glieder?
Gott spricht.
Wer wird da nicht zum Propheten?

(Bie Bibel, Tanach / Altes Testament, Amos)

 

Dunkle Wolken ziehen auf,
die Sonne hat sich abgewendet.
Die Bewegung bewegt nicht mehr.
Das Leben hat seine Kraft verloren.

Nicht mit den sterilen Worten
von Wissenschaftlern und Bürokraten –
schickt jemanden, die Poeten und Sänger zu holen!
Ihr Schreiberlinge, schärft eure Stifte!

Schaut wieder den Leuten auf’s Maul!
Nicht verwalten,
sondern klopfen, rütteln, aufwecken,
mit Worten, die zuschlagen!

Hände zu Fäusten!
Kathedralen zu Schulen!
Konsumtempel zu Opferstätten!

Ich habe Hintergedanken,
ich will manipulieren,
Ich bin polemisch,
ich will missverstanden werden,
ich will aufschreien!

Wehe! Wehe!

Wehe den Reichen, Satten, Zufriedenen,
den Spaß-habern dieser Welt!
Wehe denen, die einfach so weiter machen!
Wehe denen, die lieber Totes berühren als Menschen!
Wehe den Komplizen des Unrechts!
Wehe denen, die Antworten haben!
Wehe dem Eindeutigen!

 

Ich bin gekommen ein Feuer anzuzünden.
Ich wünschte, es würde schon brennen.

(Jesus von Nazareth)

 

Der Wind weht, wo er will,
ein kleines, sanftes Säuseln …

Ob wir noch Frieden finden bei IHR …

 

SIE WAREN NACKT UND SIE SCHÄMTEN SICH NICHT. (Gen. 2,25)

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Erschaffung Adams (Sixtinische Kapelle), by Jörg Bittner Unna (Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

Gewaltige Worte.

Die Angst davor, nicht gut genug zu sein, ist eine der tiefsten Überzeugungen, welche wir in uns tragen. Wie wäre das, wenn es Augen gäbe, die bis auf den Grund unserer Seele sähen, und wir würden uns dennoch nicht schämen?

„Dein blaues Auge hält so still,
Ich blicke bis zum Grund.
Du fragst mich, was ich sehen will?
Ich sehe mich gesund.

Es brannte mich ein glühend Paar,
Noch schmerzt, noch schmerzt das Nachgefühl:
Das deine ist wie See so klar
Und wie ein See so kühl.“

(Klaus Groth)

Wenn ein neuer Mensch in die Welt kommt, sind Hände da, die ihn umsorgen und Augen der Liebe, die ihn anblicken. Auf Adam und Eva ruhte der wohlwollende Blick ihres Schöpfers.

Wenn wir einander so anblicken könnten, wie Gott uns sieht …