Das offene Christus-Experiment Berlin

 

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Meditierende Menschen im Madison Square Park, Manhattan, New York City; von Beyond My Ken (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)%5D, via Wikimedia Commons
Ich konnte leider noch kein Foto vom „Offenen Christus-Experiment Berlin“ machen, da das erste Treffen ja noch nicht stattgefunden hat.  😉

 

„… Stellt mich auf die Probe“, sagt der Herr, der Herrscher der Welt, „macht den Versuch …“

(Die Bibel, Altes Testament, Maleachi 3,10)

 

Na, neugierig? – Falls ihr selbst nicht in Berlin & Umgebung wohnt, wäre es toll, wenn ihr die Info weiterleitet an Leute, die das vielleicht interessieren könnte.

 

ZUM NAMEN

„Das offene Christus Experiment“. Dies könnte fast eine Bezeichnung für die Geschichte der Christenheit sein. Mir geht es hier allerdings um ein konkretes Projekt in Berlin, bei dem man sich wöchentlich trifft. Die Idee ist geboren. Jetzt brauche ich noch ein paar Leute, die mitmachen. (Ihr verpflichtet euch dabei zu nichts.)

 

DIE IDEE

Es geht um eine kleine Gruppe, ca. 12 Personen, die sich jede Woche 2 Stunden lang treffen. (Darüber hinaus können sich die Teilnehmer natürlich so oft treffen wie sie wollen und Zeit haben). Genaue Uhrzeit und Ort können wir verhandeln, sobald sich ein paar Interessenten gefunden haben.

 

„offen“

Dies soll ein „offenes“ Experiment sein:

  • Keine Begrenzung von Gottes Möglichkeiten durch unsere Konzepte.
  • Keine Festlegung auf eine Konfession oder Tradition.
  • Offenes Ende: Das Langzeit-Experiment endet, wenn keiner mehr da ist bzw. Gott es beendet. (Jeder kann jederzeit aussteigen.)
  • Wir fangen an mit ca. 12 Teilnehmern, aber sind offen für unbegrenztes Wachstum.

 

„Christus“

 

„… wie lautet dieses Geheimnis? Christus in euch – die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit!“

(Neues Testament, Paulus‘ Brief an die Gemeinde in Kolossai, 1,27)

 

Ein Glaube an Gottes Wirken durch Jesus Christus in uns ist die Grundlage dieses Experiments:

  • Ohne Gott kann ich gar nichts. Gott jedoch kann alles.
  • Wir fangen mit nichts an (kein Kirchengebäude, kein Geld, kein Pfarrer, keine Organisation, kein Spenderkreis, …) und erwarten Alles von Gott.
  • Wir bitten nicht um Gottes Segen für unsere Pläne, sondern stellen uns einfach IHM zur Verfügung und achten darauf, was er mit uns macht.
  • Christus verbindet alle, die ihm vertrauen. In seiner Liebe werden wir zu einer Art „Organismus“ (Leib Jesu).
  • Gott wirkt auf ein gutes Ziel seiner Schöpfung hin, und mit seiner Hilfe sind wir in der Lage dieses Wirken in unserem Leben und in einer Gruppe aufzuspüren.
  • Wir begegnen uns nicht als Habende, Wissende und Fähige, sondern als Bedürftige. Tag für Tag brauchen wir Gott, um zu leben. Und wir brauchen auch einander, um für ihn richtig brauchbar zu werden.

 

„Experiment“

Ich weiß nicht, was Gott mit dieser Gruppe machen wird. Die Welt heutzutage ist nicht dieselbe wie im Neuen Testament in der Apostelgeschichte. Worum es geht?

  • Es geht um die Praxis, nicht nur um schöne Theorie.
  • Was funktioniert, entscheidet sich im Leben.
  • Das Ergebnis hängt von Gott ab – und von uns.

 

WAS IST ANDERS ?  WAS IST NEU ?

  • Wir orientieren uns weniger an Vergangenem und mehr an der Gegenwart und Zukunft.
  • Wir achten die Erfahrungen und Überzeugungen der Einzelnen und bemühen uns, gemeinsam zu lernen. Die Worte jedes Einzelnen sind wichtig.
  • Wir achten auf die Wirkung dessen, was in der Gruppe passiert. Gott ist gut. Sein Wirken ist heilsam für uns Menschen.
  • Wir verwirklichen nicht ein vorbereitetes Konzept, sondern entscheiden gemeinsam als Gruppe, wie wir auf dem Weg mit Gott vorangehen.

 

ZU MEINER PERSON

Die Frage nach einem besseren Christentum beschäftigt mich schon, solange ich denken kann. Ich bin christlich erzogen und in einer familiären, fundamentalistischen Freikirche mit sehr intensiver Gemeinschaft groß geworden. Später distanzierte ich mich von meinen Wurzeln und bin jetzt Mitglied in der Ev. Kirche und arbeite als Mitarbeiter für Jugendliche im Kirchenkreis Berlin Nord-Ost. Außerdem studiere ich Ev. Theologie an der Humboldt Unversität zu Berlin in Teilzeit.

Dieses Experiment ist mein „Privatvergnügen“ und hat direkt nichts mit meiner Anstellung bei der Kirche oder mit meinem Studium zu tun. Es ist auch kein Experiment im wissenschaftlichen Sinn, sondern es geht konkret nur um die Menschen, die an diesem Experiment teilnehmen und darum, was Gott aus uns macht.

Noch mehr Infos über mich? – Hier klicken.

 

NOCH FRAGEN ?  –  Hier klicken.

theologiestudierende.de | Moment Mal: Alles gleichgestellt?

 

Bild: gagnonm1993 via pixabay.com

 

Ein Artikel von Christine Fuhrmannek auf theologiestudierende.de:

„Am 1.10. ist das Gesetz in Kraft getreten, das die Eheschließung zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren ermöglicht. Daraufhin gaben sich in Berlin noch am selben Tag elf gleichgeschlechtliche Paare das Ja-Wort. 25 Jahre, nachdem hunderte von Lesben …“

Weiterlesen auf theologiestudierende.de:  Moment Mal: Alles gleichgestellt?

 

Kirchentag

 

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scanned by NobbiP [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Genau genommen war es gar nicht 1 Tag, sondern 5 Tage, von Mittwoch, dem 24., bis Sonntag, dem 28. Mai. Der Begriff „Kirchenwoche“ würde eigentlich besser passen. Der vollständige Titel dieses Großereignisses lautete „36. Deutscher Evangelischer Kirchentag“, und er fand an zwei Orten statt, sozusagen in Nachbarschaft: in Berlin und in Wittenberg, im östlichen Sachsen-Anhalt.

Noch genauer genommen ist der Kirchentag nicht nur ein Großereignis, sondern eine Bewegung und Institution evangelischer Laien, die das Großereignis alle zwei Jahre durchführen. Der Kirchentag ist also institutionell unabhängig von den evangelischen Kirchen.

Und ganz genau genommen sind es zwei Institutionen, denn es gibt auch einen katholischen Kirchentag, der sich sinnvollerweise „Katholikentag“ nennt. Auf diese Weise kommt man nicht durcheinander und weiß, dass mit der Kurzform „Kirchentag“ immer der evangelische gemeint ist. Auch der Katholikentag ist eine mehrtägige Veranstaltung, die in der Regel alle 2 Jahre stattfindet.

Interessant ist, dass das Geburtsjahr sowohl der evangelischen, als auch der katholischen Kirchentage das Jahr 1848 ist. Ein vertrautes Datum für Kenner deutscher Geschichte. Und auch die weitere Entwicklung der Kirchentagsbewegungen war natürlich mit der deutschen Geschichte verbunden. So wurden im geteilten Deutschland Kirchentage in beiden deutschen Teilen abhalten. Ab 1961 wurden Kirchentage auch in der DDR organisiert, und 1962 fanden die ersten regionalen Kirchentage in der DDR, in Schwerin und in Stralsund, statt.

Auch die Hybrid-Version, der „Ökumenische Kirchentag“, findet seit 2003 in unterschiedlichen Abständen in Deutschland statt. Der erste wurde natürlich in der Hauptstadt Berlin veranstaltet. Der zweite war 2010 in der heimlichen Hauptstadt München, und der dritte soll 2021 im Finanz-Herzen und der Mitte Deutschlands, in Frankfurt am Main, stattfinden.

Dem aufmerksamen Leser ist natürlich aufgefallen, dass 2021 mit dem Jahr des Evangelischen Kirchentages zusammenfallen würde. Dies war auch schon 2003 der Fall. Damals fand der Ökumenische Kirchentag anstelle des Evangelischen Kirchentages statt.

Und natürlich gibt es für (fast) alles Wikipedia-Artikel:

Deutscher Evangelischer Kirchentag (1848–1872)

Deutscher Evangelischer Kirchentag (1919–1930)

Deutscher Evangelischer Kirchentag seit 1949

Evangelischer Kirchentag in der DDR

Liste der Deutschen Evangelischen Kirchentage und beteiligter Personen seit 1949

Katholikentag

Liste der Deutschen Katholikentage seit 1848

Ökumenischer Kirchentag

Manche Kirchentage, wie z.B. der erste Ökumenische Kirchentag 2003, haben sogar einen ganz eigenen Wikipedia-Artikel.

Dies ist die offizielle Webseite des Kirchentags:

https://www.kirchentag.de/

hier ist die Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/kirchentag

und hier Twitter:

https://twitter.com/kirchentag_de

🙂