SIE WAREN NACKT UND SIE SCHÄMTEN SICH NICHT. (Gen. 2,25)

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Erschaffung Adams (Sixtinische Kapelle), by Jörg Bittner Unna (Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)%5D, via Wikimedia Commons

Gewaltige Worte.

Die Angst davor, nicht gut genug zu sein, ist eine der tiefsten Überzeugungen, welche wir in uns tragen. Wie wäre das, wenn es Augen gäbe, die bis auf den Grund unserer Seele sähen, und wir würden uns dennoch nicht schämen?

„Dein blaues Auge hält so still,
Ich blicke bis zum Grund.
Du fragst mich, was ich sehen will?
Ich sehe mich gesund.

Es brannte mich ein glühend Paar,
Noch schmerzt, noch schmerzt das Nachgefühl:
Das deine ist wie See so klar
Und wie ein See so kühl.“

(Klaus Groth)

Wenn ein neuer Mensch in die Welt kommt, sind Hände da, die ihn umsorgen und Augen der Liebe, die ihn anblicken. Auf Adam und Eva ruhte der wohlwollende Blick ihres Schöpfers.

Wenn wir einander so anblicken könnten, wie Gott uns sieht …