Eintauchen ins Leid

 

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Vincent van Gogh: Der gute Samariter (nach Delacroix), 1890 [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Wir leben in einer Multi-Options-Gesellschaft. Wir genießen das vielfältige Angebot. – Aber wer würde schon gern freiwillig leiden? Ist das nicht Masochismus? Krank?

 

… stark wie der Tod ist die Liebe
und ihre Leidenschaft so unentrinnbar wie das Totenreich.
Ihre Glut lodert wie Feuer;
sie ist eine Flamme des Herrn.
Große Wassermassen können die Liebe nicht auslöschen,
Ströme sie nicht überfluten.
Und wenn einer seinen ganzen Besitz hergäbe, um sich die Liebe zu erkaufen,
so würde man nur über ihn spotten …
.
(Bibel / Tanach, Hoheslied, 8. Kapitel, Verse 6-7)

 

Liebe ist freiwillig. Man kann sie nicht kaufen und nicht erzwingen. Sie wendet sich aus sich selbst heraus dem anderen zu – weil dies ihr Wesen ist.

 

liebend leiden

Liebe führt mich ins Leiden. – Mitleid ereignet sich spontan in mir, weil ich mich selbst in meinem Menschsein in dir wiedererkenne. Du bist ich – und ich bin du. Dein Schmerz ist mein Schmerz. Die Liebe jedoch ist es, die nicht zulässt, dass ich mich abwende, um mich selbst zu schützen. Sie macht mein Herz weich und wendet mich dir zu. Sie führt mich ins Leiden.

 

Dein Schmerz ist mein Schmerz.

Alles ist miteinander verbunden. Die Menschheit ist eine Schicksalsgemeinschaft, von der ich mich nicht verabschieden kann. Wir sind wie  ein Organismus. Dein Problem ist auch mein Problem.

 

 … der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

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(Neues Testament, Lukas-Evangelium 19,10)

 

Leid tragen

Ich bin nicht gut im Leiden. Ich mag es überhaupt nicht, wenn ich mich nicht wohl fühle. Aber es ist die göttliche Liebe, die mich magisch anzieht; das Vorbild von Jesus und alles Leid um mich herum, die nicht locker lassen …

 

… Angst und Entsetzen überfielen Jesus …
»Ich zerbreche beinahe unter der Last, die ich zu tragen habe …«
»Abba, Vater, alles ist dir möglich. Lass diesen bitteren Kelch des Leidens an mir vorübergehen …«
Und er betete in seiner Angst noch inständiger und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte.
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(Markus-Evangelium 12,33-36; Lukas-Evangelium 22,44)

 

Jesus

Jesus hat uns vorgelebt, was wir ihm nachmachen sollen. Er ist dem Leiden nicht ausgewichen – um unsertwillen.

 

… Wer mir folgen will, muss sich und seine Wünsche aufgeben, sein Kreuz auf sich nehmen und auf meinem Weg hinter mir hergehen.

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(Markus-Evangelium 8,34)

 

Die Liebe Christi

Christsein ist kein Spaziergang, und die Liebe Christi in uns ist ein todesmutiger Trieb. Das Blut der Märtyrer bezeugt dies durch die Jahrhunderte bis zum heutigen Tag.

 

Glücklich zu preisen sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
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Glücklich zu preisen seid ihr, wenn man euch um meinetwillen beschimpft und verfolgt und euch zu Unrecht die schlimmsten Dinge nachsagt. Freut euch und jubelt! Denn im Himmel wartet eine große Belohnung auf euch. Genauso hat man ja vor euch schon die Propheten verfolgt.
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Ihr seid das Salz der Erde …
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(Matthäus-Evangelium 5,10-13)

 

In vieler Hinsicht ist das Christentum eine Gegenkultur zur weltlichen Kultur, die uns alltäglich umgibt. Himmelreich an Stelle von egoistischen Individualismus, und Erbarmen anstatt Spaßkultur.

 

ökumenisch Bibel lesen

 

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By Friedrich Meier-Vermeersch (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons

 

Viele Christen sehnen sich, nach einer innigeren Verbundenheit und größeren Einigkeit in der Christenheit.

 

Alle, die zum Glauben an Jesus gefunden hatten, waren ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete sein Eigentum als privaten Besitz, sondern alles gehörte ihnen gemeinsam.

(Die Bibel, Neues Testament, Die Apostelgeschichte, 4. Kapitel, Vers 32)

 

Die Christenheit hat manchmal ein schlechtes Image, und das liegt u.a. an ihrer Zerstrittenheit. Das Problem ist nicht, dass es verschiedene christliche Traditionen gibt. Das Problem ist, dass sich Christen bewusst von einander abgrenzen.

Im Ortsteil von Berlin, wo ich wohne, gibt es mindestens vier verschiedene christliche Gemeinden, die mehr oder weniger ihr eigenes Ding machen. Der wesentliche Grund dafür ist, dass die Menschen, die dort hingehen, sich einbinden in Traditionen und Strukturen, die sich von einander abgrenzen. „Christliche“ Glaubensbekenntnisse dienen oft dazu, sich von den „falschen Christen“ zu distanzieren.

Ich bin aufgewachsen in einer kleinen exklusiven Freikirche („Gemeinde Christi“), wo manche glaubten, dass sie die einzig wahren Christen sind, weil sie biblischer sind als alle anderen. Ein „unbiblischer Christ“ ist nach dieser Logik gar kein Christ, und man erhält so eine „künstliche“ Einheit von Christen, die alle dieselbe Meinung haben.

 

 »Ich versichere dir«, entgegnete Jesus, »nur wer durch Wasser und durch Gottes Geist neu geboren wird, kann in Gottes Reich kommen! Ein Mensch kann immer nur menschliches Leben hervorbringen. Wer aber durch Gottes Geist geboren wird, bekommt neues Leben.«
(Neues Testament, Johannes-Evangelium 3,5-6)

 

EIN  LEIB

Die Gemeinschaft der Christen, der Leib Jesu (Epheser 4,4), ist nicht etwas, das wir Christen schaffen und verwalten können, sondern sie ist eine neue Schöpfung Gottes. Die biblischen Texte sind etwas Gemeinsames, das uns verbindet. Aber der eigentliche Grund für unsere Verbundenheit ist nicht ein einheitliches Bibelverständnis.

Viele Veränderungen reifen in unserem Kopf heran. Unsere Wahrnehmung und unser Denken verändern sich, und wir haben dann die Chance, dass sich auch unser Verhalten und die Wirklichkeit verändern.

Wir leben in einer Zeit, wo wir besser als je zuvor verstehen, das Alles mit Allem zusammenhängt. Quantenphysik und Ökosysteme sind dazu nur zwei Stichworte. Dieses neue Bewusstsein trifft in besonderer und tiefer Weise auch auf die Christenheit zu. Wir SIND als Christen ein Organismus, und alles, was die Verbundenheit zwischen Christen stört oder sie von einander trennt, beschädigt diesen Organismus.

Wenn alle Christen die Christenheit als Organismus wahrnehmen und denken lernen, besteht die Chance, dass wir auch praktisch im Alltag immer enger und tiefer mit einander verbunden leben.

 

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Dies könnte eine niedliche Abkürzung für eine schöne Sache sein: „Ökumenischer Bibelkreis“. Vielleicht an manchen Orten ein erster Schritt zu einer besseren Christenheit.

Mehr als 6.000 Suchergebnisse für „Ökumenischer Bibelkreis“ in meiner Ecosia-Suchmaschine (die, die Bäume pflanzt). Viele solche Gruppen gibt es offensichtlich schon!

Leider habe ich noch keine zentrale Webseite gesehen, wo es mehr Informationen oder Austausch dazu gäbe. – Wäre es nicht toll, wenn alle, die sich dafür interessieren oder über Erfahrungen austauschen möchten, ein Internet-Portal dafür hätten? Wäre das nicht ein sinnvoller Beitrag für die Ökumene im deutschsprachigen Raum? (Vielleicht sogar mehrsprachig?)

Der Begriff erklärt sich fast von selbst. Es geht um Menschen verschiedener christlicher Traditionen (eben „ökumenisch“), die zusammenkommen, um in der  Bibel zu lesen und darüber zu sprechen. Man muss sich nicht darüber streiten, welche Bibelausgabe man benutzen sollte. Jeder nimmt einfach die Bibel, die er/sie gerne liest, und man tauscht sich aus. Vielfalt schafft unterschiedliche Perspektiven und Bereicherung.

Warum machen Menschen so etwas?

Weiß ich nicht. Ich hab noch keinen gefragt. Ich wünschte, ich hätte schon die Zeit gefunden, mir so etwas einmal persönlich anzuschauen. Jede Gruppe ist natürlich immer nur so gut wie die Menschen, die grad da sind. Ökubi’s sind ganz bestimmt nicht alle gleich.

Ein paar Ideen hätte ich schon, warum so etwas sinnvoll sein kann:

Wenn Christen sich immer nur im Rahmen ihrer eigenen Gruppe und Tradition bewegen, ist der Horizont doch stark begegrenzt. „Ökumenisch“ erweitert den Horizont! Anhänger Jesu sollten sich sowieso für einander und das GEMEINSAME interessieren – egal wo und wie sie zum Glauben gefunden haben. So eine „gemischte“ Gruppe erfordert natürlich Respekt für die Tradition und Glaubenserfahrungen des anderen. (Sollte man ja aber eigentlich sowieso haben. Gerade als Christ!)

Ein zweiter Punkt (der offensichtlich mit dem ersten zusammenhängt) ist das Finden des Wesentlichen am christlichen Glauben. Schon zur Zeit Jesu gab es eine Vielzahl von Texten, Traditionen und religiösen Gruppen im Judentum. Jetzt, nach 2000 Jahren Christentum, ist die Fülle an „Christlichem“ schier unüberschaubar. Es ist unbedingt notwendig zu fragen: Was wollte Jesus von Nazareth eigentlich? Und was hat das mit uns heute zu tun?

Ziel kann auch kaum die Ökumene um jeden Preis sein. Selbst wenn es christliche Kirchen schaffen sollten, sich zu vereinigen, ist damit noch nicht garantiert, dass am Ende auch etwas Gutes dabei herausgekommen ist. Wir brauchen unbedingt ein klares Verständnis von dem, was eigentlich „christlich“ ist!

 

GEFAHREN

Es gibt grundsätzliche Probleme bzgl. ökumenischen Bibelkreisen:

  1.   Die Bibel ist ein dickes Buch. Wie entscheidet man, was man liest? Wo fängt man an?
  2.  Der Teufel steckt im Detail. Man kann sich mit biblischen Detailfragen beschäftigen, bis man schwarz wird. Hat da jemand was davon?
  3.  Die Bibel ist eine Sammlung antiker Schriften. Wenn wir die Bibel lesen, blicken wir zurück in eine längst vergangene Zeit. Es geht aber darum, etwas für heute zu lernen. Wenn man den Blick nicht nach vorne richtet, bleibt man im Alten verhaftet.
  4.  Es ist der Geist, der Leben schafft. Texte sind begrenzte Hilfsmittel – auch heilige Texte. Wir brauchen die Öffnung für und das Streben nach den unbegrenzten Möglichkeiten Gottes. Wo der Geist ist, da ist Freiheit.
  5. Bibelstudium ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. (2. Timotheus 3,16-17)
  6.  Es kommt auf die Wirkung an. Gottes Geist hat bestimmte Wirkungen (Galater 5,22-23). Können die Teilnehmer eines Bibelkreises spüren, dass das gemeinsame Bibellesen diese Wirkungen bei ihnen hat? Können die anderen Teilnehmer der Gruppe wahrnehmen, dass der Einzelne sich zum Positiven verändert?
  7.  Es kommt auf die Liebe an (1. Korinther 13). Lieblos ist auch die Bibel für die Katz.

Hat jemand von euch schon persönliche Erfahrungen mit ökumenischen Bibelkreisen?

 

[Dies ist die Überarbeitung eines älteren Posts. Den älteren Post mit Kommentar findet ihr hier.]

 

Das offene Christus-Experiment Berlin

 

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Meditierende Menschen im Madison Square Park, Manhattan, New York City; von Beyond My Ken (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 4.0-3.0-2.5-2.0-1.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0-3.0-2.5-2.0-1.0)%5D, via Wikimedia Commons
Ich konnte leider noch kein Foto vom „Offenen Christus-Experiment Berlin“ machen, da das erste Treffen ja noch nicht stattgefunden hat.  😉

 

„… Stellt mich auf die Probe“, sagt der Herr, der Herrscher der Welt, „macht den Versuch …“

(Die Bibel, Altes Testament, Maleachi 3,10)

 

Na, neugierig? – Falls ihr selbst nicht in Berlin & Umgebung wohnt, wäre es toll, wenn ihr die Info weiterleitet an Leute, die das vielleicht interessieren könnte.

 

ZUM NAMEN

„Das offene Christus Experiment“. Dies könnte fast eine Bezeichnung für die Geschichte der Christenheit sein. Mir geht es hier allerdings um ein konkretes Projekt in Berlin, bei dem man sich wöchentlich trifft. Die Idee ist geboren. Jetzt brauche ich noch ein paar Leute, die mitmachen. (Ihr verpflichtet euch dabei zu nichts.)

 

DIE IDEE

Es geht um eine kleine Gruppe, ca. 12 Personen, die sich jede Woche 2 Stunden lang treffen. (Darüber hinaus können sich die Teilnehmer natürlich so oft treffen wie sie wollen und Zeit haben). Genaue Uhrzeit und Ort können wir verhandeln, sobald sich ein paar Interessenten gefunden haben.

 

„offen“

Dies soll ein „offenes“ Experiment sein:

  • Keine Begrenzung von Gottes Möglichkeiten durch unsere Konzepte.
  • Keine Festlegung auf eine Konfession oder Tradition.
  • Offenes Ende: Das Langzeit-Experiment endet, wenn keiner mehr da ist bzw. Gott es beendet. (Jeder kann jederzeit aussteigen.)
  • Wir fangen an mit ca. 12 Teilnehmern, aber sind offen für unbegrenztes Wachstum.

 

„Christus“

 

„… wie lautet dieses Geheimnis? Christus in euch – die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit!“

(Neues Testament, Paulus‘ Brief an die Gemeinde in Kolossai, 1,27)

 

Ein Glaube an Gottes Wirken durch Jesus Christus in uns ist die Grundlage dieses Experiments:

  • Ohne Gott kann ich gar nichts. Gott jedoch kann alles.
  • Wir fangen mit nichts an (kein Kirchengebäude, kein Geld, kein Pfarrer, keine Organisation, kein Spenderkreis, …) und erwarten Alles von Gott.
  • Wir bitten nicht um Gottes Segen für unsere Pläne, sondern stellen uns einfach IHM zur Verfügung und achten darauf, was er mit uns macht.
  • Christus verbindet alle, die ihm vertrauen. In seiner Liebe werden wir zu einer Art „Organismus“ (Leib Jesu).
  • Gott wirkt auf ein gutes Ziel seiner Schöpfung hin, und mit seiner Hilfe sind wir in der Lage dieses Wirken in unserem Leben und in einer Gruppe aufzuspüren.
  • Wir begegnen uns nicht als Habende, Wissende und Fähige, sondern als Bedürftige. Tag für Tag brauchen wir Gott, um zu leben. Und wir brauchen auch einander, um für ihn richtig brauchbar zu werden.

 

„Experiment“

Ich weiß nicht, was Gott mit dieser Gruppe machen wird. Die Welt heutzutage ist nicht dieselbe wie im Neuen Testament in der Apostelgeschichte. Worum es geht?

  • Es geht um die Praxis, nicht nur um schöne Theorie.
  • Was funktioniert, entscheidet sich im Leben.
  • Das Ergebnis hängt von Gott ab – und von uns.

 

WAS IST ANDERS ?  WAS IST NEU ?

  • Wir orientieren uns weniger an Vergangenem und mehr an der Gegenwart und Zukunft.
  • Wir achten die Erfahrungen und Überzeugungen der Einzelnen und bemühen uns, gemeinsam zu lernen. Die Worte jedes Einzelnen sind wichtig.
  • Wir achten auf die Wirkung dessen, was in der Gruppe passiert. Gott ist gut. Sein Wirken ist heilsam für uns Menschen.
  • Wir verwirklichen nicht ein vorbereitetes Konzept, sondern entscheiden gemeinsam als Gruppe, wie wir auf dem Weg mit Gott vorangehen.

 

ZU MEINER PERSON

Die Frage nach einem besseren Christentum beschäftigt mich schon, solange ich denken kann. Ich bin christlich erzogen und in einer familiären, fundamentalistischen Freikirche mit sehr intensiver Gemeinschaft groß geworden. Später distanzierte ich mich von meinen Wurzeln und bin jetzt Mitglied in der Ev. Kirche und arbeite als Mitarbeiter für Jugendliche im Kirchenkreis Berlin Nord-Ost. Außerdem studiere ich Ev. Theologie an der Humboldt Unversität zu Berlin in Teilzeit.

Dieses Experiment ist mein „Privatvergnügen“ und hat direkt nichts mit meiner Anstellung bei der Kirche oder mit meinem Studium zu tun. Es ist auch kein Experiment im wissenschaftlichen Sinn, sondern es geht konkret nur um die Menschen, die an diesem Experiment teilnehmen und darum, was Gott aus uns macht.

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