Enneagramm-Einführungstag

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Der Seminartag bietet einen grundsätzlichen Überblick über das Enneagramm an und will erste Erfahrungen im Umgang mit seinen Möglichkeiten erschließen. Durch den Seminartag führen Angela Fuhrmann; Bärbel Benkert und Susanne Kirchbach

Termine & Ort

Samstag, den 08. Oktober 2022
9:00 – 16:00 Uhr
Augustinerkloster Gotha,
Jüdenstraße 27

Kosten : 40,00€

Anmeldung sollte noch möglich sein.

Mehr Infos:

Neues in Stille

Sandra Hauser | Das Böse – aus integraler Sicht

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Sandra Hauser auf ihrem Blog „Integrales Christsein“ über das Phänomen und den Begriff des „Bösen“:

Das Böse – aus integraler Sicht

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An die Kinder in uns …

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„Lasst doch die Kinder zu mir kommen, und hindert sie nicht daran! Gottes Reich ist ja gerade für solche wie sie bestimmt.“ (Markus 10,14) – Gemälde von Carl Heinrich Bloch, 19. Jahrhundert, via Wikimedia Commons, public domain

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„Meine lieben Kinder, ich schreibe euch diese Dinge, damit …“

(2. Kapitel des ersten Johannesbriefes – Bibel, Neues Testament)

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Der Verfasser des ersten Johannesbriefes spricht seine Leser*innen häufig mit „Kinder“ an. Dies ist ein typisches Kennzeichen der drei Johannesbriefe, die wir im Neuen Testament der Bibel finden.

Ist es nicht demütigend als „Kind“ bezeichnet zu werden?

Es heißt „die Wahrheit wird euch frei machen“ … – aber zunächst kränkt sie uns. Wenn wir erkennen, wo wir noch unreif sind und unsere Macken haben, ist dies in der Regel nicht nur ein angenehmes Gefühl …

Wir haben schon in der Kindheit alle eine gewisse Einseitigkeit ausgebildet, um mit den Herausforderungen der Wirklichkeit besser klar zu kommen. Einiges davon schadet uns selbst und anderen. Manche erkennen dies, wenn sie vom Alter her so ungefähr in der „Lebensmitte“ angekommen sind und manches nicht mehr so gut funktioniert oder so viel Spaß macht wie früher.

Es wäre gut, wenn wir unser Bewusstsein erweitern würden und gemeinsam in einen Ausgleich unserer Einseitigkeiten hineinwachsen würden: Schalom, Einfügen, Gleichgewicht finden, Einseitigkeiten ausbalancieren, Schattenarbeit, Heilung der Welt. Ganzheitliche, systemische Entfaltung anstatt individualistischer Selbstoptimierung. Wir brauchen die Verbindung zu anderen Menschen und gemeinsames Leben, um als Menschen unser Potential entfalten zu können.

Gelingt es uns, das Kindliche in uns und in anderen zu erkennen? Es anzusprechen und einzuladen, erwachsen zu werden?

Auf meiner Leseliste steht das Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl. Allein schon der Titel des Buches berührt eine Sehnsucht in mir: Heimat finden, Ankommen, Zuhausesein.

Hat jemand von euch schon das Buch gelesen? Habt ihr Eindrücke dazu?

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„Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir gesehen haben mit unsern Augen, was wir betrachtet haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens … – und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist …

Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind …“

(1. Johannesbrief)

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Der Mönch und der Philosoph

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Ich lese zurzeit ein außergewöhnliches Buch, dessen besonderer Reiz ist, dass es ein Gespräch zwischen Vater und Sohn ist. Beide sind Franzosen. Der Vater, Jean-François Revel, ist ein erfolgreicher Schriftsteller und Philosoph, und der Sohn, Matthieu Ricard, ein Biologe, der eine aussichtsreiche Karriere an der Universität gegen eine Laufbahn als buddhistischer Mönch eingetauscht hat. Er ist der französische Übersetzer des Dalai Lama und wurde in den Medien als „glücklichster Mensch der Welt“ bezeichnet.

Das Buch ist leider nicht mehr ganz neu, aber da das Thema bis weit in die Antike zurückgeht, spielen ein paar Jahre da keine große Rolle. Das Buch ist ein Gespräch zwischen tibetischem Buddhismus und abendländischer Philosophie. Da Ricard selbst auch durch die europäische Kultur geprägt ist, sind ihm nun sowohl westliches als auch buddhistisches Denken vertraut, und er versucht in dem Gespräch u.a. Missverständnisse gegenüber dem Buddhismus auszuräumen.

Besonders beeindrucken tut mich die Ganzheitlichkeit buddhistischer Spiritualität und die hoch entwickelte tibetische Kultur. Die Verbindung von Denken und Leben und Charakter ist ein Ansatz, der in der abendländischen Philosophie früher auch zu finden war; in den vergangenen Jahrhunderten allerdings scheint die europäische Philosophie weitgehend verkopft geworden zu sein, wobei Verbindungen zu praktischer Erfahrung und Charakterbildung häufig nicht erkennbar sind.

Mir ist Ricard vor einer Weile im Internet aufgefallen. Ich weiß nicht, ob er auch Deutsch spricht, aber 2015 wurde ein nettes Interview mit ihm bei SRF Kultur (Sternstunde Philosophie) ausgestrahlt, wo er ins Deutsche übersetzt wird. Auch Bücher von ihm in Deutsch sind vorhanden.

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Segen für eine Schwangere.

Maria in blauem Tor – Symbol für das Universum und die Symbiose von Alt und Neu (Jimmy Fell, 2010 – Copyrighted free use, via Wikimedia Commons)

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„Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen.“

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Ave Maria

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Das „Ave Maria“ ist eines der wichtigsten katholischen Gebete. Es lenkt die Aufmerksamkeit des Betenden auf eine schwangere Frau, die von Gott gesegnet ist, und verbindet Weiblichkeit und Männlichkeit im Göttlichen.

Die ersten Zeilen des Gebets stammen aus dem Lukas-Evangelium des Neuen Testamentes (Bibel):

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„Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach:

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‚Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!‘

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Sie aber erschrak über die Rede und dachte:

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‚Welch ein Gruß ist das?‘ 

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Und der Engel sprach zu ihr:

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‚Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.‘ 

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Da sprach Maria zu dem Engel:

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‚Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß?‘

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Der Engel antwortete und sprach zu ihr:

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‚Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, sie, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.‘ 

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Maria aber sprach:

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‚Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.‘ …“

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(Lukas-Evangelium, 1. Kapitel, Verse 26-37 – Neues Testament, Bibel)

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Wie das Enneagramm euer Weihnachtsfest rettet …

Eines von vielen Büchern zum Enneagramm: Jörg Bergers „Das Enneagramm“ (Francke-Buch)

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… und Friede auf Erden

Die alljährliche Weihnachtsrealität sieht allerdings leider viel zu häufig anders aus:

Menschen kämpfen erst mit dem Vorweihnachtsstress und zu Heilig Abend gibt’s dann noch Ärger unterm Weihnachtsbaum.

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Alle Jahre wieder …

… konzentrieren sich die Sehnsüchte, Hoffnungen und Ängste vieler Menschen auf das eine große Ereignis:

WEIHNACHTEN.

Woran liegt es, dass wir uns so schwer damit tun, dieses zauberhafte Familienfest einfach gemeinsam zu genießen?

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Erste Hilfe für Weihnachten

Ein Grundgedanke beim Enneagramm ist die Unterscheidung in Herz-, Kopf- und Bauchtypen. Je nachdem, welcher Typ man ist, nimmt man die Welt unterschiedlich war und reagiert auch auf Eindrücke unterschiedlich. Da wir alle sämtliche Muster zumindest ansatzweise in uns tragen, sind wir auch in der Lage diese Unterschiede wahrzunehmen und uns darauf einzustellen.

Wir haben alle die Neigung, das zu übertreiben, was wir selbst gut können und mögen. Mit zunehmender Lebenserfahrung merken wir allerdings, dass wir auf diese Weise nicht immer das erreichen, was wir eigentlich möchten. Das Enneagramm knüpft an dieser Beobachtung an und kann uns helfen, mit uns selbst und mit anderen entspannter umzugehen.

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Der Weg der Barmherzigkeit

Wenn man erkennt und anerkennt, dass wir als Menschen unterschiedlich sind, kann man von anderen Menschen kaum noch erwarten, dass sie die Dinge so empfinden, wie man selber. Man wird barmherziger mit sich selbst und mit anderen.

Wo eigene Erwartungen zurücktreten, entsteht Freiraum für Gemeinsames. Ein freier Raum, um Weihnachten gemeinsam zu genießen.

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Das Enneagramm

Man kann das Enneagramm nicht lernen, indem man schnell mal einen Artikel im Internet liest oder ein Wochenendseminar besucht. Viele Menschen beschäftigen sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg mit dem Enneagramm, weil es sie fasziniert und ihnen etwas gibt.

Ich selbst kenne das Enneagramm seit vergangenem Jahr und es ist mir mittlerweile zu einem vertrauten Begleiter in meinem Alltag geworden. Ein brauchbares Werkzeug, um Wahrnehmung und Denken zu trainieren. Und mehr noch als ein Werkzeug: Ein Weg der Barmherzigkeit.

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P.S.

Jeden Dienstag um 19 Uhr trifft sich eine kostenlose Online-Enneagramm-Gruppe auf Zoom, um sich über das Enneagramm auszutauschen. Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Wer Zeit & Lust hast, ist herzlich eingeladen! 🙂 Hinterlasst einfach einen Kommentar oder schickt mir eine Nachricht über das Kontakt-Formular.

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Sandra Hauser | Bewusstseinszustände

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Sandra Hauser schreibt auf ihrem Blog „Integrales Christsein“ über die unterschiedlichen Bewusstseinszustände des Menschen. (Im Artikel geht es hauptsächlich um den oberen linken Quadranten des Integralen Modells.)

Bewusstseinszustände

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